Terror und Tulpensud: Das rote Organ

Catrina mit Totenkopf neben Tulpen

Teil 5 der einzigartigen Matschkopf-Saga

„Drrrrei Brrratwurrrstburrrgerrr, zweimal Brrratwurrrstnuggets und grrroße Klossfrrritten.“ Dragomira schmetterte die Bestellung in die Küche. Während sie auf die Leckereien wartete, wischte sie den Fußboden, wechselte das Frittieröl und kassierte für die Bestellung. In der Küche der MäckAli Filiale ackerten zwei ehemals berühmte Detektive, die allerdings nach einem ermittlerischen Ultrafiasko ihren Job verloren hatten und sich nun bei der weltweit größten Fastfood-Kette verdingen mussten. Erwin, ehemals Obersturminspektor Dumpfbacke, und Matschie, ehemals Reichshauptkommissar Matschkopf, bewiesen, dass Kriminalisten von ihrem Format auch in der Küche wahre Meisterleistungen zu vollbringen in der Lage waren.

Während Erwin Bratwurstburger im Akkordtempo zusammenbastelte (und dabei jeden fünften in seinem Schlund parkte), justierte Matschie die Bratwurstnuggets mit einem Geodreieck auf dem Friteusenkorb. „Sie zahlen barrr oderrr mit Fingerrr?“ Als Antwort kramte der etwas ältliche Kunde in seinem Kunstlederportmonee. In der Zwischenzeit wechselte Dragomira eine Glühbirne und füllte den Behälter mit Schwarzbierketschup auf. „So, das sind schon mal fünf Höck. Aber irgendwo hab ich auch noch die 30 Gau passend. Irgendwo müssen sie sein.“ Bis vor nicht allzu langer Zeit hätte man einfach sein mobiles Kommunikationsgerät über den Scanner geschoben, aber nachdem der Kurs der internationalen Digitalwährung Schittkeun ins Bodenlose gestürzt war, musste man mit der neuen thüringischen Hartwährung bezahlen oder zur Sicherheit seinen Fingerabdruck hinterlassen. Dann wurde einmal im Monat abgebucht und die netten Herren von der Geheimpolizei stellten sicher, dass die persönlichen Daten auch wirklich vertraulich blieben! Matschie schob den Nugget noch einen Millimeter nach links und betrachtete sein Werk. „Wo ist eigentlich Frickler? Müssen wir hier eigentlich alles alleine machen?!“ Ihr Kollege Heinz-Günther Frickler, Terrorist und Schmuggler im Ruhestand, hätte eigentlich nur Schwarzbierkonzentrat aus dem Keller holen sollen, doch seit einer gefühlten Ewigkeit mussten sie den Laden alleine schmeißen. Also, gerechte Arbeitsteilung geht anders!

Die Katastophe

Ein sonores Brummen erfüllte die Fastfoodfiliale, als ein Konvoi schwarzer Limousinen vor dem Eingang hielt. Als erstes betraten zwei glatzköpfige Herren mit dunklen Sonnenbrillen und verräterischen Ausbeulungen unter ihren Axeln den Laden. Sie scannten den Raum und sprachen konspirativ in ihre Hemdkragen. Daraufhin folgten zwei weitere Exemplare dieser Spezies in den Laden und bauten sich rechts und links der Eingangstür auf. Und schließlich, man konnte den Trommelwirbel praktisch hören, betrat ER den Raum. ER, der unbestrittene Star am Businesshimmel, begehrtester Junggeselle des Universums und verkaufsfördernde Ikone eines jeden Boulevardblattes. Es war Ali höchstpersönlich, mit breitem Grinsen um SEINE blendend weißen Zähne und gekleidet in die neueste Kreation internationaler Modeschöpfer. Mit ausgebreitenden Armen betrat ER SEINEN Laden, wobei SEIN goldener Designer-Jogginganzug die Bratwurst verzehrenden Gäste blendete. Und wenn wir „goldener“ Jogginganzug sagen, meinen wir auch „golden“. Es war der feinste Zwirn, der jemals hergestellt worden war, und bestand aus puren Goldfäden. Und dann die gold-gespiegelte Sonnenbrille, die die Hälfte SEINES Gesichts verdeckte! Der Traum eines jeden Paparazzo! „Matschie, Erwin! Wie schön euch zu sehen! Ich hoffe, ihr überarbeitet euch nicht in meinem bescheidenen Imperium! Dragomira! Bratwurstnuggets und Buchsbaumshake für alle!“ „Ali, schön dich zu sehen! Wie war dein Treffen mit Höckmann?“ „Ach, unser Pharaönchen wollte ein bisschen die Muskeln spielen lassen. Aber die kleine Summe von zwei Millionen Gold-Höck haben ihn überzeugt mir das Monopol auf Bratwürste im gesamten thüringischen Reichsgebiet zu gewähren. Wo ist eigentlich unser kleiner Ex-Terrorist? Macht er auch immer schön seine Arbeit?“ Tja, wo war eigentlich Frickler? Langsam wurde seine Abwesenheit suspekt. In Matschkopfs beurlaubtem Kriminalistenhirn begann es zu rattern. Hier stimmte etwas nicht!

Wie man es von einem wahren Geschäftsmann und Leader erwarten konnte, nahm Ali die Dinge in die Hand. „Matschie, Erwin, folgt mir!“ Eine drittklassige Netflix-Serie imitierend schlichen die drei die Treppe zum Vorratsraum hinunter. Doch da war nichts. Nichts und niemand! „Aber wir haben doch Frickler hinuntergehen sehen.“ Erwins neuronales Netzwerk ächzte unter der kognitiven Herausforderung, denn außer unendlich vielen Kartons mit Schwarzbierkonzentrat, Instant-Kloßmasse und TK-Fleischimitat war nichts zu sehen. Matschkopf scannte aufmerksam den Raum. Und siehe da! Ein Stapel mit komprimierten Bratwurstpatties war offensichtlich verschoben worden, so dass ein paar Quadratzentimeter staubfreier Betonboden zum Vorschein kam. Matschkopf fackelte nicht lange. Er schob die Kartons zur Seite und legte den Zugang zu einem geheimen Nebenraum frei. „Dieser Raum gehört nicht mehr zur meiner Filiale und als ich die Filiale höchstpersönlich eröffnet habe, war dieser Zugang definitiv noch nicht da.“ Ali betätigte sein vergoldetes Multifunktionsutensil (MFU) an seinem Handgelenk. „Die GPS-Daten zeigen, dass sich dieser geheime Nebenraum unterhalb der Straße befindet.“ Jeder der drei furchtlosen Recken schnappte sich eine steinharte TK-Bratwurst und auf alle Eventualitäten gefasst schoben sie sich in den geheimen Nebenraum. Auf Matschkopfs Signal hin zündeten sie gleichzeitig die Blitz-App ihres MFU und plötzlich war der Raum grell erleuchtet wie eine Stasi-Folterkammer bzw. eine H&M-Filiale. Der Anblick verschlug ihnen den Atem. Der Raum war voll mit Röhren und Glaskolben, Bunsenbrennern und Gefäßen aller Größenordnungen. Überall brodelte und dampfte es und ein Geruch von ranzigem Buchsbaumsud hing in der Luft. „Was ist denn hier los?“ Ali traute seinen Augen kaum und verstaute seine überdimensionierte Sonnenbrille in seiner Edelmetall-Jogginghose. Matschkopf jedoch verlor keine Zeit und begann die Apparaturen genauestens unter die Lupe zu nehmen. „Aha! Eine Buchsbaumtinktur wird mit einem Schwarzbierdestillat exoterm reduziert. Dann wird hier die Reduktion dreifach oszilliert. Und schließlich“, er hielt eine gläserne Kanne mit einer übelriechenden zähen Masse in die Höhe, „nach erfolgreicher Osmose erhält man astriertes Zenekum, eine der gefährlichsten Substanzen, die je von einem Chemiker erdacht worden war.“ Ali und Erwin schauten verständnislos aus der Wäsche: „Astriertes Zenekum? Was macht man denn damit?“ „Diese Substanz ist so wirksam, dass sie von jedem halbwegs talentierten Teilzeitterroristen zum Schaden der Menschheit eingesetzt werden kann. Hiermit lässt sich so ziemlich alles komplett verklumpen!“ Es machte sich ein Gefühl des Schocks und der absoluten Hilflosigkeit breit. „Und wenn ihr euch diesen überdimensionierten Kaffeetrichter über dem Abfluss anschaut, werdet ihr verstehen, was Frickler im Sinn hat.“ Matschkopf machte eine dramaturgisch wertvolle Kunstpause um schließlich seine Erkenntnis der anwesenden Öffentlichkeit kundzutun: „Diese teuflische Substanz wird in die Kanalisation eingeleitet und verteilt sich in dem Verbundsystem der internationalen Abwasserwirtschaft, dem sogenannten Smartshit. Wenn sich die Substanz schließlich gleichmäßig über das gesamte System verteilt hat, beginnt das astrierte Zenekum zu verklumpen, was zu einer weltweiten Kanalthrombose führt.“

„Kanalthrombose? Oh mein Gott!“ Ali schlug sich die Hände vors Gesicht. Erwin allerdings schaute nur etwas verwirrt. „Und was passiert so bei einer solchen Kanalthrombose?“ „Das gesamte Smartshit verstopft. Und dann ist das Exkrement am Vaporisieren! Entschuldigt die Metaphorik, aber dann bleibt dir nur noch das Dixieklo und zum Händewaschen darfst du auf den nächsten Regen warten.“

Der Professor

„Folgt mir!“ Ali eilte die Treppe hoch, gefolgt von Matschkopf und, in einem gewissen Abstand, Dumpfbacke, der sich noch schnell ein paar TK-Bratwürste als Proviant geschnappt hatte. „Dragomira, schnapp dir deinen Wischmopp und schalte die Friteusen auf Autopilot.“ Und zu den Bodyguards: „Arnold Eins bis Vier, ihr bleibt hier und kümmert euch um das Inkasso.“ Ali stürmte hinaus, setzte seine Sonnenbrille auf und bestieg die erste der Luxuslimousinen. Matschie und Erwin folgten, während Dragomira mit ihrem Wischmopp bewaffnet elegant in den Kofferraum hüpfte und es sich neben ein paar Goldbarren bequem machte. Mit kreischendem Motor und quietschenden Reifen setzten sie sich in Bewegung. „Wohin fahren wir?“ fragte Erwin, die Fingernägel tief in das Sitzpolster gekrallt. „Keine Ahnung. Matschie, was meinst du?“ „Die Lage ist ernst! Wir brauchen professionelle Unterstützung, denn mit einer Kanalthrombose ist nicht zu spaßen. Es gibt nur einen, der uns helfen kann: Professor Leiserfluss. Er ist die unbestrittene Koryphäe im Bereich der Abwasserhomoöpathie.“ Ali trat das Gaspedal durch und erreichte die Bernd-Höckmann-Exzellenz-Universität in Groß-Sömmeroda in Rekordzeit.

Sie wurden begrüßt von der auf allen Fernsehkanälen allgegenwärtigen Schnarrstimme. „Herr Ali. welch eine Ehre! Nochmals vielen Dank für das Laboratorium, das Sie uns gestiftet haben. Ihr Konterfei prangt höchst fotogen über der Toilettentür.“ „Keine Ursache, die paar Gold-Höck sind ja nur Peanuts. Aber nun brauchen wir Ihre professionelle Expertise. Wir haben einen akuten Fall von Kanalthrombose, ausgelöst durch die Freisetzung von hochkonzentriertem astriertem Zenekum.“ Professor Leiserfluss wurde blass. „Astriertes Zenekum? Und dann auch noch hochkonzentriert. Oh mein Gott!“ Matschkopf sah sich gezwungen ergebnisorientiert in die Diskussion einzugreifen. „Es handelt sich unzweifelhaft um einen terroristischen Akt. Deshalb müssen wir schnell handeln. Welche Mittel gibt es gegen astriertes Zenekum?“ Leiserfluss sackte in sich zusammen. „Der Wissenschaft ist keines bekannt. Wir forschen daran seit Jahrtausenden. Höchstwahrscheinlich sind Großreiche wie Ägypten, Mesopotamien und Karstadt an einer durch astriertes Zenekum hervorgerufenen Kanalthrombose untergegangen. Es gibt nur ein Mittel, das viele aber für einen Mythos halten. Ich wollte darüber nächste Woche bei Lanz labert referieren, aber“, sein Blick schweifte über den Scheck, den Ali gerade austellte, „in Anbetracht der ernsten Lage werde ich das ein bisschen vorziehen.“ Er atmete tief ein und zählte nochmal die Dezimalstellen der Summe, die Ali auf dem Scheck eingetragen hatte. „Seit Urzeiten gibt es den Mythos des roten Organs. Niemand weiß, was das genau ist, wie es aussieht und wo es zu finden ist. Aber das rote Organ soll antiken Quellen zufolge immun machen gegen alle Krankheiten, Plastik in Gold verwandeln und lebenslänglich den reduzierten Mehrwertsteuersatz garantieren. Und“, er machte eine kleine Kunstpause, „es soll eine Kanalthrombose in nullkommanichts auflösen.“

rote Pyramide von Dahshur, Ägypten
Auch Thüringen hat bald so eine.

Das rote Organ

„Das rote Organ. Wie kommen wir nur an das rote Organ ran?“ Erwin wirkte verzweifelt, doch in Matschies Gehirn begann sich eine Idee zu entwickeln. „Denkt mal nach. Wie ist Höckmann damals an die Macht gekommen? Er hat bei seinem Wahlkampf allen Bürgern Bratwürste spendiert, die er unschlagbar günstig irgendwo eingekauft hatte. Dann hat er sich erst zum Diktator und dann schließlich zum Pharao des Thüringischen Großreiches ernennen lassen. Und jedes Mal gab es rauschende Feste mit Bratwurst und Schwarzbier bis zum Abwinken. Das kann nur bedeuten, dass Höckmann heimlich im Besitz des roten Organs ist.“ Der Schock saß tief. Ihr geliebter und gefürchteter Diktator und Pharao soll im Besitz des roten Organs sein? Unglaublich! Doch je länger sie darüber nachdachten, desto klarer wurde es, dass Matschie Recht haben musste. Die Schlüsselfrage war jedoch: Wo bewahrte Höckmann das rote Organ auf?

„Die Pyramide! Er hat das rote Organ in der neuen Pyramide versteckt.“ Ali strahlte über das ganze Gesicht ob dieser Erkenntnis. Und tatsächlich lag es nahe, denn im geografischen Mittelpunkt Thüringens wurde gerade die größte Pyramide gebaut, die die Menschheit je gesehen hatte. Es war ein riesiges Bauwerk, bei dem alle Bürger helfen durften, die ihre Rechnungen nicht pünktlich bezahlen konnten. Wobei die Geheimpolizei dankenswerterweise noch ein bisschen zusätzliche Überzeugungsarbeit leistete. Ali, Dragomira und die beiden Ex-Gesetzeshüter eilten zu ihrem Gefährt und ließen den verduzten Professor zurück, damit er weiterhin seinen neuen Scheck anhimmeln konnte.

Die gigantische Pyramide war schon von Weitem zu sehen. Eingerahmt von Buchsbaumplantagen und den Luxusplattenbauten von Groß-Sömmeroda war sie das unbestrittene Wahrzeichen des Staates und seines allseits geliebten Führers. Der Eingang war jedoch streng bewacht von Fitness-Studio gestältem Wachpersonal, das niemanden hineinließ, der nicht dem inneren Führungszirkel der Reichsregierung angehörte. „Fahr rum zum Dienstbotenschacht.“ Matschie hatte schon eine Idee, wie sie hineinkommen würden. „Dragomira, du gibst dich als Reinigungskraft aus, die Höckmanns Osterhasensammlung polieren soll. Und dann machst du den Entsorgungsschacht heimlich auf, so dass wir hineinschleichen können.“ Eigentlich war dieser komplexe Plan hieb- und stichfest, doch auch der beste Plan kollidiert manchmal mit der unvorhersehbaren Realität. „Sollen polierrren Osterrrhasen.“ Dragomira ließ ihren Charm spielen und der zweibeinige Protein-Shake am Eingang ließ sie problemlos passieren. Doch im Inneren angelangt stellte sich heraus, dass durch das freigesetzte astrierte Zenekum der Entsorgungsschacht blockiert war. Sie musste also allein das rote Organ finden! Den Wischmopp elegant von rechts nach links wirbelnd drang sie immer weiter in die Tiefen der Pyramide ein. Da das rote Organ das Wertvollste war, was es auf der Erde gab, musste es sich esoterisch korrekt im Zentrum der Pyramide befinden. Da, wo sich die Energie bündelte und zu Chakren mutierte (oder so ähnlich). Sie stellte ihr Multifunktionsutensil auf Chakren-GPS um und folgte den Anweisungen auf dem Bildschirm. Tiefer und tiefer drang sie vor. Die Gänge wurden immer enger und die Treppen steiler, aber sie spürte, dass der Energiefluss intensiver wurde und ihr Seelen-Koeffizient eine neue Ebene erreichte. Ihr Blut brodelte wie glühende Lava und sie spürte ein Glücksgefühl wie bei einem Sonderangebot an der Fleischtheke. Nur noch wenige Meter zeigte ihr MFU an. Sie stand vor einer Tür, die mit kryptischen Symbolen von oben bis unten bedeckt war. Ohne zu zögern stieß sie die Tür auf und konnte kaum fassen, was sie erblickte.

Der Schock

„Frrricklerrr!“ Erschrocken drehte sich die unsympatische Gestalt um, während seine Hände das Gefäß mit der pulsierenden roten Masse umklammerten. „Hier stehle ich und kann nicht anders.“ Ein diabolisches Grinsen überzog sein missgünstiges Antlitz. „Auferstanden aus den Ruinen von Höckmanns Reich und Alis Fastfood-Imperium werde ich, Superterrorist El Malo, zu unerreichter Macht und ultimativem Ruhm emporsteigen. Ich bin jetzt im Besitz des roten Organs und niemand kann mich mehr stoppen.“ Ohne zu zögern schwang Dragomira ihren Wischmopp, so dass Frickler das Gleichgewicht verlor und ihm das Gefäß mit der roten Masse entglitt. Wie ein glitschiger blutüberströmter Pansen klatschte das rote Organ auf den Boden und kam an einem Haufen Blattgold, den die Bauarbeiter dort anscheinend vergessen hatten, zum Halten. Sofort begann das Blattgold sich zurück in Plastik zu verwandelt und wegen der veränderten Statik sackte der Raum einige Zentimeter ab. Dadurch entstanden Risse, in die das Sekret des roten Organs hineinsickern konnte, was dazu führte, dass sich die Kanalthrombose im gesamten Smartshit auflöste. Im Innern der Pyramide bildete sich eine Welle aus Flüssigfekalien, die aus allen Abflüssen gespeist wurde. Bevor sie reagieren konnten, wurden Frickler und Dragomira von der Welle erfasst und durch die Gänge und Schächte immer weiter nach oben gespült, bis sie schließlich durch den vorhin noch verstopften Entsorgungsschacht ins Freie katapultiert wurden.

Mit hängenden Schultern versuchte Frickler die bräunliche Masse abzuwischen, doch Alis hasserfüllter Blick ließ ihn innehalten. „Frickler, zur Strafe putzt du die Friteusen in allen meinen Filialen. Und die Frühstückspause ist gestrichen!“

Se Änd

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